Für Jugendliche

Berufseinsteiger – schon am Anfang am Ende?

Druck in der Schule, mit Bewerbungen, bei Praktika, im Job…Und dann stressen auch noch die Eltern, die Lehrer, die Chefs… Alle wollen was von Dir, aber Du hast keinen Plan, wie weiter… Kennst Du das? Stehst Du am Anfang Deines Berufsweges, aber fühlst Dich jetzt schon am Ende?

Agenda voll, Akku leer?

Fühlst du Dich manchmal wie Dein Handy – Agenda voll, Akku leer? Wie gehst Du mit Stress, Fragen und Ängsten um? Sprichst Du darüberoder schweigst Du lieber, um nicht als schwach zu gelten?

Max, Steffi und Lara kennen das auch. Schau dir an, wie sie aus ihrer Situation herausfinden:

Comic Clips

 

 

Spiel nicht den Helden

Psychische Belastungen versucht man meist zu verstecken – aus Angst vor dem «Psycho-Stempel». Viele tragen eine Happy-Maske, aber dahinter ist es dunkel und schwer. Schweigen und Isolation machen alles noch schlimmer – und enden nicht selten im Suizid.

Kein Grund zum Schämen

Psychische Leiden wie Depressionen, Ängste oder Sucht sind extrem häufig: Jede/r fünfte Jugendliche erkrankt einmal daran. Das ist keine Schande und kein Versagen. Es sind Krankheiten wie körperliche auch – und ebenso gut behandelbar. Je früher, desto besser.

Alarmierende Zahlen

Ein Drittel der Bevölkerung ist von einer psychischen Krankheit betroffen. Die 18-35-Jährigen sind
mit 45% die grösste Gruppe der Erkrankten.
Jeder zweite Jugendliche erlebt häufig Stress. Das ist für junge Menschen die häufigste psychische Belastung.
Jeder fünfte Jugendliche erkrankt einmal in seiner Entwicklung an einem psychischen Leiden; jeder
siebte an einer Depression.
100’000 Jugendliche unter 25 unternehmen in der Schweiz pro Jahr einen Suizidversuch.
100 Jugendliche in der Schweiz nehmen sich jährlich das Leben. Suizid ist nach Unfällen
die zweithäufigste Todesursache bei Jugendlichen.
75% aller IV-Neurenten bei Jugendlichen sind durch psychische Diagnosen begründet. Die Zahl jugendlicher
IV-Bezüger mit psychischen Diagnosen hat sich in den letzten 10 Jahren verdreifacht.

Schau hin, sprich’s an

Hinter der Fassade zeigen sich versteckte Warnsignale. Logisch ist nicht jedes Tief gleich eine Krankheit, aber wenn es länger als 2 Wochen dauert, solltest Du Dir Hilfe suchen.

Die Grenze zwischen „normal“ und „zu viel“ ist bei jedem anders. Meist kann man das nicht selber einschätzen. Eine Beratung hilft Dir, die richtigen Lösungen zu finden.

Mut zum Reden!

Leidest Du innerlich? Oder denkst Du, dass es jemand anderem so geht? Dann sprich’s an und hol früh Hilfe. Das offene Gespräch – in der Familie, unter Freunden, mit einem Vertrauenslehrer,
einem Coach oder einem Arzt – braucht Mut, ist aber der erste Schritt zur Früherkennung und Heilung.

Hier findest Du Hilfe

Möchtest Du mit jemandem reden – persönlich oder anonym? Hier findest Du Hilfe in schwierigen Situationen. Kostenlos und rund um die Uhr. Per Telefon, SMS, Chat oder Email.

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