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Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Wir möchten uns bei allen, die unsere Kampagne in den letzten Jahren unterstützt haben ganz herzlich bedanken. Gemeinsam haben wir viel erreicht und konnten unzählige Privatpersonen und Unternehmen für das Thema psyschische Erkrankungen sensibilieren. Nach fünf erfolgreichen Jahren wurden die Kampagnenaktivitäten 2018 beendet. Das Tabu um psychische Erkrankungen ist aber noch lange nicht gebrochen – die Arbeit geht also weiter. Falls Sie die Kampagne in Ihrem Unternehmen umsetzen möchten, stehen wir für Anfragen gerne zur Verfügung. Kontakt

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Die Kampagne «Deine Psyche? Kein Tabu!» im Einsatz am GIBZ

Das Gewerblich-Industrielle-Bildungszentrum Zug setzte ein Zeichen für psychische Gesundheit und hat die Kampagne «Deine Psyche? Kein Tabu!» lanciert. Über 250 Lernende besuchten im Mai 2017 einen Workshop zum Thema Stress und psychische Erkrankungen. Referent Curdin Sedlacek klärte über Häufigkeit und Warnzeichen von psychischen Erkrankungen auf und zeigte den Jugendlichen, wie sie die eigene psychische Gesundheit stärken können.

RICHTIG GSUND: Richterswil nutzt Kampagne «Deine Psyche? Kein Tabu!»

Die Gemeinde Richterswil startete 2017 das Projekt «RICHTIG GSUND». Mit der Initiative will die Gemeinde psychische Erkrankungen enttabuisieren und Arbeitgeber sensibilisieren. Dafür nutzt sie die Kampagne «Unsere Psyche? Kein Tabu!», welche auf der Kampagne «Deine Psyche? Kein Tabu!» der Werner Alfred Selo Stiftung basiert. Gemeinsam mit den grössten Richterswiler Arbeitgebern führte die Gemeinde Schulungstage zum Umgang mit psychisch erkrankten Mitarbeitenden durch. Das ganze Jahr hindurch machten zudem mehrere Anlässe die Bevölkerung auf das Thema aufmerksam. Die Werner Alfred Selo Stiftung gratuliert zur gelungenen Umsetzung der Kampagne!

Mehr Informationen: www.richtig-gsund.ch

Neuer Kampagnenfokus von «Deine Psyche? Kein Tabu!»: Generation 50+

Die 50-59-Jährigen sind am häufigsten von einem Burnout betroffen. Jede zweite erwerbstätige Person über 50 fühlt sich bei der Arbeit psychischer Belastung ausgesetzt. Die Gründe sind vielfältig: steigender Produktivitätsdruck und die Erwartung ständiger Erreichbarkeit am Arbeitsplatz, Motivationsverluste oder Angst vor einer Kündigung können eine Rolle spielen.

Die Folge sind Sinnfragen, Identitätskrisen oder Existenzängste. Ein solcher «Bruch» im Arbeitsleben zieht Risse in andere Lebensbereiche und kann zum Beispiel Beziehungskonflikte, Schlafstörungen oder gar psychische Erkrankungen nach sich ziehen.

Unter dem Slogan «Bruch im Leben?» stand die Generation 50+ darum im Fokus des fünften Kampagnenjahres von «Deine Psyche? Kein Tabu!». Die Kampagne bietet pragmatische Leitfäden, Informationsbroschüren, Plakate und Give-Aways für Arbeitnehmende und Arbeitgeber.

  

Regierungsrat Martin Pfister, Gesundheitsdirektor des Kantons Zug, war bei der Lancierung der Kampagne am 23. März 2017 dabei.

Kampagnenlancierung in Zug

«Bevor der Akku leer ist» – Neuer Fokus Berufseinstieg mit Ariella Kaeslin

Jede/r fünfte Jugendliche erleidet in der Schweiz eine psychische Krankheit. Die 18-35-Jährigen sind mit 45% die grösste Gruppe der psychisch Erkrankten. Darum stand die Jugend und der Berufseinstieg im Fokus des dritten Kampagnenjahres von «Psyche krank? Kein Tabu!».

Auch die Ex-Kunstturnerin Ariella Kaeslin erlebte während ihrer Sportkarriere eine Erschöpfungsdepression. Um anderen zu helfen, unterstützte sie die Kampagne als Botschafterin.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kampagnen-Linie für Firmen
«Psyche krank? Kein Tabu am Arbeitsplatz!»Bildschirmfoto 2014-09-04 um 15.12.06

 

«Vorübergehend ausser Betrieb.»
Bei Maschinen kann das sein. Bei Menschen auch.

Was bei einer Maschine normal ist, wird bei Menschen totgeschwiegen. Wortwörtlich. Das Tabu psychischer Krankheiten lastet schwer – besonders in der Arbeitswelt. So leiden Betroffene oft doppelt: An der Krankheit selbst und dazu noch am krampfhaften Versteckspiel. Zu gross sind Scham und Angst vor dem «Psychostempel», einem Karriereknick oder Stellenverlust.
Das Schweigen hat fatale Folgen: Unbehandelt kosten psychische Leiden Millionen und enden nicht selten im Suizid. Prominente Fälle machen Schlagzeilen, doch von der Öffentlichkeit unbemerkt nehmen sich in der Schweiz täglich vier Personen das Leben. Darum ist die Prävention psychischer Erkrankungen ebenso wichtig wie die Prävention von Unfällen und körperlichen Krankheiten.

Kampagnen-Linie für die Öffentlichkeit

«Ich bin in einem Netz gefangen.»
Eine Website hat leicht reden. Wir Menschen tun uns schwer damit.

Über körperliche Leiden sprechen wir offen. Doch bei der kranken Psyche – etwa bei Depression, Ängsten, Schizophrenie…? Da flüstern wir beschämt, zögern oder schweigen. Oft aus Angst, als schwach zu gelten oder gar als Spinner abgestempelt zu werden. Doch Schweigen hat fatale Folgen: Viele Betroffene und Angehörige suchen keine oder zu spät Hilfe. Sie geraten in einen Teufelskreis aus Scham und Isolation, der die Krankheiten verschlimmert und nicht selten im Suizid endet. Prominente Suizidfälle wie die des Swisscom-Chefs Carsten Schloter oder des Zurich-Finanzchefs Pierre Wauthier rüttelten auf, weil sie Schlagzeilen machten. Doch täglich nehmen sich in der Schweiz vier Personen das Leben – viele aufgrund unerkannter und unbehandelter psychischer Leiden. Das sind dreimal mehr Todesopfer als im Strassenverkehr.

Brechen wir das Tabu – jetzt!

Psychische Erkrankungen sind kein Versagen und schon gar keine Schande. Es sind Krankheiten wie körperliche auch. Sie können behandelt, bewältigt und manchmal geheilt werden. Niemand braucht sich dafür zu schämen. Darum: Reden wir! Nicht nur über Betroffene, sondern vor allem mit ihnen. Nicht nur im Internet, sondern in der Familie, im Freundeskreis, unter Nachbarn, am Arbeitsplatz. Offen und ehrlich. Bevor es zu spät ist!

Bild_ZugerZeitung_Kampagnenstart_16.8.2013

Hier finden Sie alle Medienberichte sowie Foto- und Video-Impressionen von der Kampagnen-Lancierung am 19. August 2013 in Zug.

Tele 1_Marylou_gross

Kampagne Medienmix_20.8.2013

«Handeln bevor es zu spät ist.»

Urs Hürlimann, Schirmherr der Kampagne
Gesundheitsdirektor des Kantons Zug

«Ich schäme mich nicht für meine Krankheit.»

Marylou Selo, Dolmetscherin
Bipolar-Betroffene und Präsidentin der W.A. Selo Stiftung

«Schweigen macht alles noch schlimmer.»

John Kummer, Rentner
Depressions-Betroffener und Vize-Präsident der W.A. Selo Stiftung

«Wenn der Motor ins Stottern gerät.»

Dr. Markus Zwicky, Anwalt
Freund von Depressions-Betroffenen und Stiftungsrat der W.A. Selo Stiftung

«Ich hätte gern ein Röntgenbild gezeigt.»

Ruedi Josuran, Journalist und Coach
Depressions-Betroffener