Kampagne

Ja… ähm… also…

Kennen Sie das? Die Scham über psychische Leiden macht uns Menschen stumm. Das Tabu psychischer Krankheiten ist eines der einschneidendsten unserer Zeit und hat fatale Folgen: Viele Betroffene suchen keine oder erst viel zu spät Hilfe, Sie geraten in einen Teufelskreis aus Scham und Isolation, der nicht selten im Suizid endet. Es ist Zeit, das Schweigen zu brechen!

Kreative „Sprechhilfen“ machen Mut zum Reden

Doch offen reden ist leichter gesagt als getan. Darum kommen uns „sprechende“ Gegenstände spielerisch zu Hilfe. Sie geben uns ein Beispiel, indem sie ihre Probleme beim Namen nennen: „Ich bin geknickt“, sagt der gefaltete Flyer, „Ich habe keinen Halt“, ächzt ein abrollendes Plakat, „Ich bin am Boden“, seufzt ein Bodenkleber. Damit schlägt die Kampagne den Bogen zu unserem menschlichen Befinden und will uns Mut machen, seelische Leiden ernst zu nehmen und sie offen anzusprechen – in der Familie und im Freundeskreis, unter Nachbarn und am Arbeitsplatz. Überall dort wo Menschen leben – und oft im Stillen leiden.

Machen Sie mit – Ihr Beitrag zählt!

Um eine möglichst grosse Wirkung zu entfalten, möchte die Kampagne an vielen kleinen Alltagsorten überraschen: Beim Einkaufen, im Kino, beim Coiffeur, im Quartier… Dort wo wir leben – und oft im Stillen leiden. Kennen oder führen Sie ein Geschäft oder Restaurant/Bar, einen Verein oder Event, etc. wo Sie die Kampagne einbringen können? Dann machen Sie mit und bestellen Sie die kostenlosen Kampagnen-Elemente hier online. Die beliebten Kampagnen-Sujets können Sie sich auch hier herunterladen.

Initiantin der Kampagne

Werner Alfred Selo Stiftung, Zug

Stiftungsrat: Marylou Selo,  Martita Meier, Dr. med. Hansjörg Weissenrieder, Dr. Markus Zwicky, Luzia Wenk, Roger Dall’O, Nigel Upton, Thomas Zeeck, Isabelle Juchler, Elian Zürcher

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